SMART MAINTENANCE AT SEA: Autonome Systeme für die Offshore-Wartung

23.02.2026

Das deutsch-niederländische Projekt SMART MAINTENANCE AT SEA (SMAS) entwickelt, testet und validiert innovative autonome Technologien für die Inspektion und Wartung von Offshore-Windparks. Hintergrund ist der wachsende Bedarf an kosteneffizienten, sicheren und wetterunabhängigen Lösungen im Offshore Wind-Sektor. Bisherige, bemannte Einsätze mit Schiffen oder Hubschraubern sind personalintensiv, teuer und riskant. SMAS bietet hier eine zukunftsweisende Alternative.

Im Fokus steht die Entwicklung eines integrierten Systems aus autonomen Schiffen, Drohnen und KI-gestützten Missionskontrollzentren. Kernstück ist ein schnelles, autonomes SMAS-Schiff mit integrierter Drohnenbox, das nicht nur Ersatzteile transportieren, sondern auch Inspektionsdrohnen aussetzen und wieder aufnehmen kann. Zwei KI-basierte Kontrollzentren in Eemshaven (NL) und Emden (DE) steuern und optimieren den Einsatz der Systeme in Echtzeit – datenbasiert, effizient und grenzüberschreitend.

„Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Industrie und maritimen Akteuren über die Grenze hinweg ermöglicht es uns, nicht nur technologische Innovationen voranzutreiben, sondern auch praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die die Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit im Offshore-Betrieb nachhaltig verbessern.“, betont Prof. Dr.-Ing. Christian Denker von der Jade Hochschule, die in SMAS Führungssysteme für Schiffe und deren Remote Operation Center erforscht.

Projektpartner

Stichting TechnologieCentrum Noord-Nederland (Lead, NL), DroneQ Robotics (NL), Droneview (NL), Flugplatz Oldenburg-Hatten (DE), Flying Fish Exploration (NL), Hanzehogeschool Groningen (NL), Jade Hochschule (DE), M&D Flugzeugbau (DE), OHS Engineering (DE), Quantumfrog (DE)

Assoziierte Partner sind unter anderem Stichting NNOW und embeteco, die den Wissenstransfer in die Wirtschaft unterstützen.

Förderung

Das Projekt Smart Maintenance at Sea (SMAS) wird im Rahmen des Interreg VI-Programms Deutschland-Niederlande durchgeführt und von der Europäische Union, dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, dem Niedersächsische Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, dem Ministerie van Economische Zaken, der Provincie Fryslân und der Provincie Groningen gefördert.

Kontakt

Für weitere Informationen zum Projekt steht Ihnen das Maritime Cluster Norddeutschland gerne zur Verfügung.

Das Projekt wird unterstützt durch das Interreg VI-Programm Deutschland-Nederland.

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