DEUTSCHES ZENTRUM FÜR LUFT- UND RAUMFAHRT e.V. (DLR)

Entstehung des DLR-Institut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität“

Das neue DLR-Institut „Systems Engineering für zukünftige Mobilität“ in Oldenburg wurde im Juni 2020 nach Zustimmung des Senats vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR) gegründet. Es entstand aus einer Ausgründung des bisherigen Forschungsbereichs „Verkehr“ des Informatikinstituts OFFIS und besteht seit dem 1. Januar 2022.

Der OFFIS-Bereich „Verkehr“ schaute in verschiedenen Forschungsprojekten auf eine langjährige enge und facettenreiche Zusammenarbeit mit dem DLR zurück. Das dank OFFIS schon bestehende erfolgreiche und intensive Zusammenwirken im Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen wird durch das neue DLR-Institut nahtlos fortgesetzt und verstärkt.

Profil

Das Oldenburger DLR-Institut Systems Engineering für zukünftige Mobilität erforscht Methoden zur Entwicklung und Absicherung automatisierter und autonomer Verkehrssysteme der Zukunft.

Im Fokus stehen die Entwicklung neuer effizienter Systems-Engineering-Methoden und -Werkzeuge für den Nachweis von Funktionalität (Verifikation) und Praxistauglichkeit (Validierung) sowie die Weiterentwicklung vertrauenswürdiger Systeme. Dies ist eine wesentliche Herausforderung für die Einführung zukünftiger Generationen von Transportsystemen.

In seinen drei Abteilungen „Systems Theory and Design“, „System Evolution and Operation“ und nicht zuletzt „Application and Evaluation“ befasst sich das Institut mit zentralen Fragestellungen zur technischen Vertrauenswürdigkeit von integrierten Steuerungssystemen bis hin zu vollständigen Transportsystemen in den Bereichen Automobil, Schifffahrt und Bahn.

Forschungsschwerpunkte

  • Grundlagen, Methoden, Verfahren und Werkzeuge zur Steigerung und Gewährleistung der technischen Vertrauenswürdigkeit von automatisierten und autonomen Transportsystemen
  • Bewertungs- und Zertifizierungsmethoden für die Zulassung von automatisierten und autonomen Transportsystemen
  • Implementierung der Methoden in virtuellen und physischen Testfeldern
  • Standards für automatisierte und autonome Verkehrssysteme
  • Unterstützung einer neuen Leitdisziplin „Autonomik

Die Projektpartner:

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