Ambition 1,5°C – Global Shipping´s Action Plan

  • 10.11.2017

Anlässlich der Weltklimakonferenz COP23 in Bonn hat sich eine Gruppe wichtiger Akteure der internationalen Schifffahrt zusammengeschlossen, um im Rahmen der Konferenz „Ambition 1.5°C – Global Shipping´s Action Plan“ gemeinsam Wege zu diskutieren, wie die internationale Schifffahrt durch Schritte in Richtung Dekarbonisierung den ambitionierten Klimazielen der Pariser Klimakonferenz COP21 gerecht werden kann.
Die Notwendigkeit für die internationale Schifffahrt, ihren „fair share“ bei der Reduzierung der Treibhausgase beizutragen und möglichst schnell und strukturell in die Dekarbonisierung einzusteigen, wird durch die Veranstalter der Konferenz bejaht. Daher wird auf der Veranstaltung von allen Teilnehmern ein Aktionsplan erarbeitet, welcher als Handlungsempfehlung an die Politik gegeben wird.
Obwohl die Schifffahrt neben dem Luftverkehr bei dem Pariser Abkommen COP21 der UNFCCC im Jahr 2015 explizit aus der Verbindlichkeit herausgenommen wurde, hat die IMO auf ihren MEPC-Treffen bereits erste Schritte diskutiert. Jedoch herrscht ein allgemeiner Konsens, dass bisher nicht genügend Maßnahmen in einem angemessenen Tempo getroffen wurden, um mit der Dringlichkeit der CO2 Reduzierung in der Schifffahrt zurechtzukommen.
Deshalb wurden 150-200 einflussreiche Industrievertreter und UNFCCC- Delegierte zur Veranstaltung „Ambition 1.5°C: Global Shipping´s Action Plan" auf der COP23 in Bonn eingeladen, um Maßnahmen zu ergreifen und einen Aktionsplan für die Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie zu schaffen.
Die Konferenz findet am 13. November 2017 in Bonn an Bord der MS „RheinFantasie“ statt und wird offiziell von einer Jury aus den UNFCCC-Partnern, der aktuellen Fidschi-Präsidentschaft von COP23, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Stadt Bonn unterstützt. Das Event ist ein offizieller Klimapartner der COP23.
Das Ergebnis der Konferenz wird als ein Briefing-Dokument an das UNFCCC-Sekretariat, UNFCCC-Delegierte, nationale Delegationen und alle relevanten nationalen Entscheidungsträger weiter gegeben, um die Diskussionen rund um den Transport auf Schiffen im COP23-Verfahren zu beeinflussen. Dieses Briefing-Dokument wird eine Kopie des Entwurfs des Aktionsplans sowie eine Zusammenfassung der anspruchsvollen und wichtigsten Herausforderungen und Chancen zur Dekarbonisierung der Schifffahrtsindustrie enthalten.

Die MARIKO GmbH und das Kompetenzzentrum GreenShipping Niedersachsen haben sich an der Ausrichtung der Konferenz beteiligt. Katja Baumann, Geschäftsführerin der MARIKO GmbH: „Die MARIKO GmbH ist fest davon überzeugt, dass die Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen und das Potenzial der Schifffahrtsindustrie zur Erfüllung des Pariser Abkommens von großer Bedeutung sind. Wir sehen eine Chance für eine industriegeführte Initiative, einen ehrgeizigen und tragfähigen Weg zur Erreichung dieser Ziele zu entwickeln. Wir sind stolz darauf, die Veranstaltung "Ambition 1.5°C Global Shipping's Action Plan" mitorganisieren zu können, die wir als einen wichtigen Schritt zur Integration wichtiger Industrieperspektiven sehen und die einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung dieses Weges leisten kann.“

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